KUNG FU
Kampfkunst aus China

"Kung Fu" ist der allgemeine Begriff für die chinesischen Kampfkünste, man kann ihn mit "Harte Arbeit", "Fähigkeit" und "Etwas können" übersetzen. Tatsächlich erfordert das Erlernen des umfangreichen Schatzes an Bewegungen einige Zeit der Übung.

Das "traditionelle" Kung Fu hatte mit Stunts oder auch Sportlichkeit im heutigen Sinne wenig zu tun: Der indische Mönche Bodhidharma lehrte zu Beginn des 6. Jh. n. Ch. im Shaolin-Kloster. Um die langen Stunden der Meditation durchstehen zu können zeigte er den Mönchen neue Atemtechniken und Übungen zur Steigerung und Verbesserung der Kraft, Ausdauer und Gesundheit. Aus den Übungen entwickelten die Mönche das "Tempelboxen", welches dann auch zur Selbstverteidigung genutzt wurde. Schließlich überwog der Aspekt des Kampfes immer mehr, und bei der Weiterentwicklung der Techniken achtete man besonders auf deren Effizienz im Kampf. Im Laufe der Zeit diversifizierte sich das ursprüngliche "Tempelboxen" zu den ca. 200 (größeren) unterschiedlichen Stilen, die es heute gibt.

Wir unterrichten bei uns den etwa 400 Jahre alten "Tang-Lang"-Stil, der wie viele andere Stile aus Beobachtungen der Tierwelt entstanden ist. "Tang-Lang" ist das chinesische Wort für "Gottesanbeterin".

Begründer war der Mönch Wang Lang, der im Shaolin-Kloster bereits einige andere Kung-Fu-Stile erlernt hatte. Nach einiger Zeit schaffte er es, alle anderen Mönche zu besiegen. Nur gegen den Abt des Klosters konnte er sich nicht durchsetzen. Eines Tages beobachtete er bei einem Spaziergang den Kampf zwischen einer Zikade und einer Gottesanbeterin, die mit ihren Fangarmen sehr schnell die viel größere Zikade bezwang. Wang Lang fing das Insekt ein, studierte seine Bewegungen und übertrug sie auf die menschliche Anatomie. Nach einiger Zeit forderte er den Abt erneut heraus und war mit seinen neuen Techniken siegreich. Zusammen entwickelten sie das Tang-Lang-System, dessen Handtechniken sich insbesondere durch schnelle Fangbewegungen, Greifen, Einhaken und Fesseln der gegnerischen Arme auszeichnen. Die Beintechniken wurden aus dem "Affen-Stil" hinzu genommen, dazu kamen einzelne Techniken aus verschiedenen anderen Stilen. Das Tang Lang war damit seinerzeit eine Art "Best of" der Shaolin-Kampfkünste.

Bei allen Tang-Lang-Techniken ist uns die reale Anwendbarkeit wichtig. Partnerübungen sowie Training an Schlag- und Trittkissen sind deshalb wichtige Bestandteile des Unterrichts.

Weitere Trainingsinhalte sind Kung Fu Basis-Übungen (Tan Tui) und Formen aus dem modernen Shaolin-Kung Fu, die -gerade bei Anfängern- zunächst die körperlichen/motorischen Grundlagen verbessern.

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